Sie haben ein verletztes und hilfloses Wildtier gefunden? Schauen Sie hier!

Auf den folgenden Seiten finden Sie Tipps, wie Sie mit aufgefundenen Wildtieren umgehen sollten.

 

Der Umgang mit Wildtieren ist in den Naturschutz- und Jagdgesetzen des Bundes und der Bundesländer geregelt. Wildtiere dürfen von Laien nur dann aufgenommen werden, wenn sie verletzt, krank oder wirklich hilflos sind. Kontaktieren Sie bei einem Wildtierfund unbedingt die Polizei, einen Tierarzt oder den zuständigen Jäger bevor Sie ein Wildtier aus der Natur entnehmen. Sie könnten sich bei besonders geschützten Tieren sonst sogar strafbar machen!

 

Verletzte und verängstige Tiere stehen unter Streß und können ungeahnte Kräfte mobilisieren. Füchse können beißen, Vögel mit spitzen Schnäbeln zustechen, Rehe und Hirsche können mit den Beinen schlagen. Wildschweine sind alleine wegen ihres massigen Körpers gefährlich und können mit ihren Hauern Schnittwunden verursachen. Achten Sie auf ihre eigene Sicherheit und werden Sie nur dann aktiv, wenn für Sie selbst keine Gefahr besteht.

 

Kranke Wildtiere haben häufig infektiöse Krankheiten, die auch auf den Menschen übertragen werden können. Versuchen Sie ein Handtuch oder eine Decke über das Tier zu werfen, dann können Sie es gefahrlos aufnehmen und zum Tierarzt transportieren.

 

 

Wildtiere und Verkehr

  • Bitte nehmen Sie Verkehrsschilder und Hinweise zur Geschwindigkeits-beschränkung ernst.
  • In den Morgenstunden und in der Abenddämmerung  kommt es häufig zu Unfällen. Besonders gefährlich sind Übergangsgebiete zwischen Wald und Feld.
  • Bei Dunkelheit und fehlendem Gegenverkehr mit Fernlich fahren, dabei die Straßenränder im Auge behalten. Die Augen der Wildtiere reflektieren das Scheinwerferlicht. Sobald ein Tier im Scheinwerferlicht sichtbar ist: Abbremsen, Abblenden und evtl. die Hupe betätigen.
  • Dort wo CDs und Reflektoren an den Bäumen und am Straßenrand hängen, finden besonders häufig Wildunfälle statt.
  • Auch durch Störungen wie Erntetätigkeiten, Wanderer oder freilaufende Hunde, Treibjagden im Winter werden Wildtiere aufgescheucht und können dann die Straße überqueren.
  • Rechnen Sie immer mit mehreren Tieren. Wildschweine und Rotwild leben in Gruppen.
  • Nach einem Wildtierunfall schalten Sie die Warnblinkanlage ein. Sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck. Rufen Sie die Polizei oder den zuständigen Jäger.
  • Verletztes Wild nicht berühren. Bei Flucht des Tieres merken Sie sich die Richtung.
  • Nach dem Gesetz sind Sie verpflichtet, Unfälle mit Wild anzuzeigen.
  • Es ist gesetzlich verboten überfahrenes Wild mitzunehmen. Widerrechtliches Verhalten ist Wilderei. Das Wild gehört dem zuständigen Jagdpächter.

Interessengemeinschaft Tierschutz in Mittelhessen e. V.

 

 

Der Verein für Mensch und Tier!

 

 

Spendenkonto bei der

Volksbank Mittelhessen

IBAN: DE80513900000048260500

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